Grundfeld

GEOBIOLOGISCHE BERATUNG.  ·   RAUM CALW

Störungen durch Elektrosmog

Elektrosmog oder E-Smog ist ein umgangssprachlicher Ausdruck für die täglichen Belastungen des Menschen und der Umwelt durch technisch erzeugte (künstliche) elektrische, magnetische und elektromagnetische Felder.

Zur Einordnung:: Die gesetzlichen Grenzwerte schützen nachweislich nur vor thermischen Schäden (Gewebeerwärmung). Sie berücksichtigen jedoch keine nichtthermischen Effekte. Studien dazu liefern uneinheitliche Befunde; große WHO-Übersichtsarbeiten (2023–2025) fanden bislang kein konsistentes Schadensmuster bei alltäglicher Exposition, während die WHO-Krebsagentur IARC hochfrequente Felder seit 2011 vorsorglich als „möglicherweise krebserregend" einstuft (Gruppe 2B). Eine Neubewertung steht aus, u. a. weil für 5G noch Langzeitdaten fehlen.

Baubiologische Richtwerte sind teils vorsorglich millionenfach strenger als die gesetzlichen Wert.

Die elektromagnetische Felder können sehr unterschiedliche Verursacher haben.
So erzeugen erzeugen Oberleitungen der Eisenbahn, Überlandleitungen von Stromtrassen, oder strombetriebene Geräte im Haushalt niederfrequente elektrische und magnetische Felder.

NF – Niederfrequente Strahlung und Magnetfelder 

‍So erzeugen erzeugen Oberleitungen der Eisenbahn, Überlandleitungen von Stromtrassen, oder strombetriebene Geräte im Haushalt niederfrequente elektrische und magnetische Felder.

‍Schwingungen oder Wellen mit einer Frequenz zwischen 3 Hz und 30 kHz
(1Hz = 1 Schwingung pro Sekunde, 1kHz = 1000 Schwingungen pro Sekunde)

  • 230 Volt Wechselstrom / Hausstrom        
  • Überlandleitungen und Zufuhr über Dachständer        
  • Transformatoren Magnetfelder     
  • Hochspannungsleitung Magnetfelder 
  • Bahn / Straßenbahn 16 ²/3 Herz
  • E-Autos
  • Photovoltaikanlagen
Die elektromagnetische Felder können sehr unterschiedliche Verursacher haben. So erzeugen erzeugen Oberleitungen der Eisenbahn, Überlandleitungen von Stromtrassen, oder strombetriebene Geräte im Haushalt niederfrequente elektrische und magnetische Felder.
Die elektromagnetische Felder können sehr unterschiedliche Verursacher haben. So erzeugen erzeugen Oberleitungen der Eisenbahn, Überlandleitungen von Stromtrassen, oder strombetriebene Geräte im Haushalt niederfrequente elektrische und magnetische Felder.

HF – Hochfrequenz Funkstrahlung

Durch tausenden von Basisstationen für den Mobilfunk ist es möglich heute praktisch überall mit dem Handy telefonieren. Kehrseite dieser flächendeckenden Versorgung ist die landesweite Zunahme der hochfrequenten Strahlung durch die Antennen. Auf Grund der unmittelbaren Nähe zum Kopf belasten Mobiltelefone die Benutzerinnen und Benutzer aber deutlich stärker als jede Basisstation.

Beim Mobilfunk liegt die Frequenz zwischen 790 Millionen Schwingungen und 3,4 Milliarden Schwingungen pro Sekunde (790 MHz bis 3,4 GHz).



  • Funkmast (Mobilfunk 4G, 5G, Richtfunk/Post
  • Handy, Smartphone, Tablet WLAN Bluetooth
  • Schnurlose Telefone DECT
  • WLAN Router, Drucker, Computer, Funkmouse, Smart-Home Geräte
  • TV Geräte, TV-Box
  • Spielekonsole
  • Hifi-Geräte, Streamer
  • Babyphone
  • Funkkopfhörer

Mögliche Gesundheitsrisiken

Viele verschiedene Studien liefern den Hinweis, dass schon bei schwacher Strahlungsbelastung biologische Effekte auf Mensch und Tier auftreten können.

Sehr intensive Strahlung niedriger Frequenz kann Nervenimpulse und unwillkürliche Muskelkontraktionen auslösen. Intensive hochfrequente Strahlung kann zu einer Erwärmung von Geweben führen.  So steht zum Beispiel schwache niederfrequente Strahlung im Verdacht, das Leukämierisiko bei Kindern zu erhöhen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat sowohl niederfrequente als auch hochfrequente Strahlung als möglicherweise krebserregend für den Menschen klassiert.

Konkret untersucht wurden unter anderem folgende nichtthermische Effekte:

  • Oxidativer Zellstress – vermehrte Bildung reaktiver Sauerstoffspezies (ROS) in Zellkulturen
  • Kalzium-Ionen-Efflux – veränderter Kalziumfluss durch Zellmembranen, diskutiert seit den 1970ern (Bawin/Adey-Studien)Veränderungen der Blut-Hirn-Schranke – erhöhte Durchlässigkeit in Tierversuchen (v. a. Salford-Studien, umstritten und nicht repliziert)
  • EEG-Veränderungen im Schlaf – veränderte Schlafspindeln und Hirnstromaktivität nach Handy-Exposition vor dem Schlafengehen
  • DNA-Strangbrüche – die sogenannten REFLEX-Studienergebnisse (2004), später nicht konsistent reproduziert
  • Beeinträchtigung der Spermienqualität – einige Studien zu Motilität und Morphologie bei Exposition durch Handys in Hosentaschen
  • Melatonin-Suppression – analog zu Effekten niederfrequenter Magnetfelder, hier mit widersprüchlicher Befundlage
  • Glioma- und Akustikusneurinom-Risiko – die epidemiologische Grundlage der IARC-2B-Einstufung, primär bei intensiver Langzeit-Handynutzung am Kopf

So kann der Elektrosmog im Wohnbereich reduziert werden.

Grundsätzlich produziert jedes elektrisch betriebene Gerät elektromagnetische Strahlung, nur die Distanz der Wirkung ist äußerst unterschiedlich. Es wird unterschieden in die Klassen Niederfrequenz (Strom) und Hochfrequenz (Funk).

Wenn wir uns im Freien bewegen sind wir permanent vor allem mit hochfrequenter Strahlung ausgesetzt.
In unserem Haus oder Wohnung speziell im Schlafbereich können wir mit geeigneten Maßnahmen die Exposition gegenüber von Elektrosmog verringern.
Im ersten Schritt minimieren Sie die Nutzung von drahtlosen Geräten auf das notwendigste.
Die Verwendung von DECT Telefone, Bluetooth, Handys und andere drahtlose Geräte in unmittelbarer Nähe am Körper sollte vermieden werden.


  • WLAN Internet
    Sollten Sie auf WLAN nicht verzichten können oder wollen, so schalten Sie dieses wenigstens in der Nacht ab
  • DECT Schnurlostelefon
    Das Beste ist ein kabelgebundenes Telefon.
    Wenn das Festnetz-Telefon schnurlos sein muss, dann entscheiden Sie sich für den ECO-DECT plus Standard.
  • Mobiltelefon und Smartphone
    Laden Sie das Telefon nicht neben dem Bett auf, quasi über Nacht zeitgleich mit der Nutzung vom Handy als Wecker. Schalten Sie das Mobiltelefon auf Flugmodus damit die Antennen deaktiviert werden. Die Funktion als Wecker können Sie dennoch verwenden. Oder schalten Sie das Mobiltelefon einfach ab über Nacht
  • Wecker und Radiowecker
    Verwenden Sie  Lampen sowie den Radiowecker mit Geräte mit Akku.
  • Verwenden Sie einen Netzfreischalter!
    Durch eine Netzfreischaltung kann das Schlafzimmer stromlos geschaltet werden.

‍Schalten Sie die Geräte, wenn diese nicht verwendet werden auf Flugmodus oder auch komplett ab.
Durch den bewussten Umgang mit den Geräten und wenigen eingriffen in die Haustechnik können die möglichen Störfaktoren in der wichtigen Regenerationsphase in der Nacht reduziert werden.

Richtig abschalten für einen besseren Schlaf

Technische Störzonen Elektrosmog Elektrosmog, Strahlung durch Mobilfunkmasten, WLAN, DECT-Schnurlostelefone, Hochfrequente Strahlung, Niederfrequente Strahlung usw.

Abschirmmaßnahmen gegen Elektrosmog

In dicht besiedelten Gebieten ist die hochfrequente Strahlenbelastung oft sehr hoch. Sendeanlagen befinden sich in Kirchtürmen und in unmittelbarer nähe meiner Wohnung. In meinem Schlafbereich bin ich dieser von außen auftretenden Strahlung ausgesetzt.

Durch das streichen der Wände in meinem Schlafzimmer mit einer geeignete Farbe kann der Strahlungseintrag von außerhalb gedämpft werden.
Auch durch spezielle Stoffe oder Gewebe lässt sich dieser Eintrag reduzieren.


Mit diesen Maßnahmen lässt sich wieder ein gesundes Umfeld für einen erholsamen Schlaf schaffen.


Strahlenfrei Wohnen — Dipl.-Ing. Thomas Metzner

Die auf dieser Website beschriebenen Zusammenhänge zwischen geologischen Störzonen bzw. Elektrosmog und gesundheitlichem Wohlbefinden basieren auf Erfahrungswerten der Geobiologie und Baubiologie. Sie stellen keine medizinische Diagnose, Behandlung oder ein Heilversprechen dar und ersetzen keinen Arztbesuch. Bei gesundheitlichen Beschwerden empfehlen wir zusätzlich, ärztlichen Rat einzuholen.